Neugeborene können durch Körperpflegeprodukte beeinträchtigt werden. (Foto: Thinkstock) Möchtegern-Mütter bitte aufgepasst! Die Verwendung von Körperpflegeprodukten wie Seifen und Lotionen während der Schwangerschaft kann zu negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzung bei Ihren Neugeborenen führen, warnt eine neue Studie.
Die Ergebnisse zeigten einen Zusammenhang zwischen Frauen, die Kosmetika mit einem höheren Gehalt an Butylparaben – einem in Kosmetika häufig verwendeten Konservierungsmittel – verwenden, zu einem kürzeren Gestationsalter bei der Geburt, einem verringerten Geburtsgewicht und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt.
Der antimikrobielle Wirkstoff Triclocarban, der hauptsächlich Seifen zugesetzt wird, wird mit einem kürzeren Gestationsalter bei der Geburt in Verbindung gebracht. Eine weitere häufige Chemikalie, die Lotionen und Cremes zugesetzt wird – Propylparaben – wird mit einer verringerten Körperlänge bei der Geburt in Verbindung gebracht, sagte Laura Geer vom SUNY Downstate Medical Center in New York, USA.
Unsere neueste Studie ergänzt die wachsende Zahl an Beweisen, die zeigen, dass endokrin wirksame Verbindungen zu Entwicklungs- und Fortpflanzungsproblemen bei Tieren und Menschen führen können, fügte Geer in einem im Journal of Hazardous Materials veröffentlichten Artikel hinzu.
Auf der Grundlage dieser neuen Erkenntnisse sollte die Verwendungssicherheit dieser Chemikalien in unseren Konsumgütern neu bewertet werden, betonte Geer.
Während geringfügige Veränderungen der Geburtengröße in Einzelfällen möglicherweise nicht von klinischer Relevanz sind oder Anlass zur Besorgnis geben, hätten geringfügige Verschiebungen der Geburtengröße oder des Zeitpunkts auf Bevölkerungsebene große Auswirkungen auf das Risiko für ungünstige Geburtsergebnisse, bemerkte Geer.
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