Ein neu erzähltes Epos: Eine Zeitleiste des Mahabharata durch Karten und Kunstwerke

Durch Inschriften, Kunstwerke, Bücher und Karten zielt die Ausstellung bei IGNCA darauf ab, das materielle und immaterielle Erbe des Epos neu zu entdecken.

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Wann fand der Mahabharata-Krieg statt? Wo befindet sich das im Epos erwähnte Königreich Panchala? Welche Städte aus dieser Zeit gibt es noch mit dem gleichen Namen? Diese und viele andere solcher Fragen werden in der Hauptstadt in den nächsten drei Tagen in der Ausstellung A Journey to Dwapar Era diskutiert und debattiert, die heute Abend im Indira Gandhi National Center for the Arts (IGNCA) eröffnet wird. Durch Inschriften, Kunstwerke, Bücher und Karten zielt die Vitrine darauf ab, das mit dem Epos verbundene materielle und immaterielle Erbe neu zu beleuchten.



Der erste Abschnitt konzentriert sich auf die bedeutenden Städte, die im Mahabharata erwähnt werden – Panchala, Kashi, Kaushambi, Kuru und Sursena. Zu sehen sind eine Vielzahl von Inschriften und Karten – einige davon stammen aus dem Archaeological Survey of India (ASI) – die darauf hindeuten, dass die Mehrheit der im mythologischen Text erwähnten Städte im heutigen Uttar Pradesh existiert. Während Sursena aus der gesamten Fläche zwischen Mathura und Dwarka besteht, wird Panchala als das heutige Kampilya und Ahichchhatra angesehen. Ausgestellt ist auch ein Werk des bekannten Künstlers Raja Ravi Varma, das Krishna als Meisterstratege zeigt und von der National Gallery of Modern Art in Delhi stammt.



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Die Ausstellung ist Teil eines größeren Programms, das auch zahlreiche Vorträge und Seminare umfassen wird. An der Konferenz werden der HRD-Minister Prakash Javadekar, der Kultur- und Tourismusminister der Union Mahesh Sharma sowie Akademiker aus Indien und dem Ausland teilnehmen. BB Lal, ehemaliger Generaldirektor der ASI, wird die Keynote halten.



Es gibt viele Fehlwahrnehmungen und Fehlinterpretationen über das Buch, einschließlich seiner Charaktere, Orte, Geschichte und Kultur. Ziel der Veranstaltung sei daher eine kritische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten des Mahabharata, sagt Neera Misra, Vorsitzende des in Delhi ansässigen Draupadi Dream Trust, der die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der IGNCA organisiert. Misra fügt hinzu: Die ASI (unter Lal) grub 1951 zum ersten Mal Hastinapur (in der Nähe von Meerut) aus und entdeckte dort bestimmte bemalte graue Keramik. Dieses Material wurde auch an den meisten anderen Orten dieser Zeit gefunden, was auf ihre gemeinsame Zeit hinweist.

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Die Ausstellung wird bis zum 21. Juli auf der IGNCA, Janpath, zu sehen sein