In Nagaland gilt Axon als übliches fermentiertes Produkt, das das ganze Jahr über von Menschen aller Stämme zubereitet wird. (Quelle: Instagram @travelousl) Eine der beliebtesten Delikatessen Nagalands – gefunden und in fast jedem Haushalt verwendet – wurde bisher gut versteckt. Die Rede ist von Axon, auch Akhuni genannt, das aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Es gibt ihn sowohl in Pulver- als auch in Kuchenform und manchmal in Form einer Essiggurke, um den Geschmack zu verstärken.
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In Nagaland gilt Axon als übliches fermentiertes Produkt, das das ganze Jahr über von Menschen aller Stämme zubereitet wird. Bemerkenswert ist, dass es dem Sema-Stamm, der im südlichen Teil des Staates lebt, zu verdanken ist, dass er das beste Axon hergestellt hat. Es wird in einer halbgroben Sojabohnenpaste fermentiert und hat einen bitteren, rauchigen Geschmack. Meistens wird Axon zusammen mit Gemüse verwendet, um einen Eintopf zuzubereiten. Die Leute von Nagaland genießen es mit geräuchertem Schweinefleisch, getrocknetem Flussfisch und getrocknetem Rindfleisch.
Warum Sojabohnen?
Sojabohnen passen zur Geographie und zum Klima von Nagaland. Sie sind dafür bekannt, in große Höhen zu wachsen und dem ständig regnerischen Wetter zu trotzen. Sie sind auch reich an Proteinen.
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Da Menschen aus Nagaland viel fermentierte Nahrung zu sich nehmen, beurteilen sie die Bereitschaft von Axonen, indem sie daran riechen. (Quelle: Instagram @the_oo_morok_trails) Wie wird Axon hergestellt?
In seiner Chutney-Form wird Axone durch Rösten und Mahlen einiger roter Chilis, Tomaten und Ingwer zubereitet. Die Zutaten werden dann zusammengegeben und gut vermischt, um eine großartige Textur zu erhalten.
In seiner Kuchenform benötigt Axon jedoch länger – Tage, bis die perfekte Fermentation stattfindet! Trockene Bohnen werden zuerst in Wasser gekocht, bis sie weich sind. Dann werden sie in einen Bambuskorb gegossen, mit einem Blatt bedeckt und in der Nähe eines Kamins aufbewahrt. Die Hitze des Feuers beginnt die Gärung; die Bohnen werden ca. 4 Tage ungestört aufbewahrt. Danach werden sie zerstoßen und püriert, aber nicht zu einer feinen Paste zerkleinert. Tatsächlich muss das Stampfen sanft sein.
Als nächstes wird der zerstoßene Kuchen weiter in kleinere Portionen geteilt, von denen jede in ein Blatt gewickelt wird und weiter ein oder zwei Tage gären gelassen wird. Danach werden sie verbraucht.
Da Menschen aus Nagaland viel fermentierte Nahrung zu sich nehmen, beurteilen sie die Bereitschaft von Axonen, indem sie daran riechen.
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