Chronische Nierenerkrankung: Warum Diabetiker vorsichtiger sein müssen

Chronische Nierenerkrankung (CKD) bezieht sich auf die dauerhafte Schädigung der Nieren, die zu Nierenversagen oder einer Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) führen kann, für die Sie eine Nierentransplantation oder Dialyse benötigen.

Weltnierentag, chronische NierenerkrankungChronische Nierenerkrankungen können zu Nierenversagen führen. (Quelle: Getty Images)

Weltnierentag 2020: Eine Studie über die Prävalenz chronischer Krankheiten in Indien aus dem Jahr 2015 ergab, dass Diabetes und Hypertonie machen 40-60 Prozent der Fälle von chronischer Nierenerkrankung (CKD) in Indien aus. Da die Inzidenz von Zivilisationskrankheiten bei den Menschen im Land zunimmt, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer CNI, so die in der Zeitschrift veröffentlichte Studie Indische Zeitschrift für Nephrologie, erwähnt.



CKD bezieht sich auf die dauerhafte Schädigung der Nieren, die zu Nierenversagen oder einer Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) führen kann, für die Sie eine Nierentransplantation oder Dialyse benötigen. Es kann auch zu Herzerkrankungen führen, die tödlich sein können.



Ursachen von CNI

Diabetes gilt als die Hauptursache für CNE . Und bis 2030 wird Indien voraussichtlich die weltweit größte Bevölkerung von Diabetikern haben, so die Forschung. Zu den weiteren Faktoren, die zur globalen Belastung durch CNI beitragen, zählen Nierensteine, Harnwegsinfektionen, chronische Glomerulonephritis (Schädigung der Nierenfilter), übermäßiger Gebrauch von Schmerzmitteln und die Verwendung alternativer Therapien, deren Inhalt nicht bekannt ist.



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CKD kann auch erblich bedingt sein, was bedeutet, dass das Risiko steigt, wenn Sie in der Familienanamnese Nierenerkrankungen haben. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 im Clinical Journal der American Society of Nephrology kann genetische Inzucht auch bei der Geburt zu angeborenen Nierenanomalien führen. Außerdem könnten Armut, schlechte sanitäre Einrichtungen, Schadstoffe, Wasserverschmutzung, Überfüllung sowie bekannte und unbekannte Nephrotoxine das Risiko für Nierenerkrankungen erhöhen, argumentierte die Studie.

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Symptome von CNI

Laut National Health Service UK zeigen sich Symptome von CNI erst in einem späteren Stadium. Dazu gehören Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Blut im Urin, Schlaflosigkeit, juckende Haut, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen und geschwollene Knöchel, Füße und Hände.



Wie kann man CNI verhindern?

Während Experten die Früherkennung durch Screening von Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck oder einer Familienanamnese von CNI als wirksames Mittel zur Kontrolle der CNI betonen, gibt es auch andere Maßnahmen, die Sie in Ihr tägliches Leben integrieren können, um das Risiko einer Erkrankung zu vermeiden.

1. Blutdruck und Blutzuckerspiegel sollten unter Kontrolle sein, da dies nach und nach zu Schäden führen kann. Das geht mit gesunde Ernährung und Übung. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutzucker- und Blutdruckwert und nehmen Sie die empfohlenen Medikamente ein.



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2. Vermeiden Sie zu viel Schmerzmittel oder unnötige Medikamente, da diese Nebenwirkungen haben und Ihre Gesundheit beeinträchtigen können.

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3. Im Falle von Nierenstein oder ein Zustand, der eine Verstopfung des Urins verursacht, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.



4. Experten befürworten auch ein angemessenes Bewusstsein für eine gesunde Ernährung und Lebensweise, die Risiken des Rauchens und eine verbesserte Schwangerschaftsvorsorge als wichtige Möglichkeiten, CNI in Schach zu halten.



5. Halten Sie Ihr Körpergewicht unter Kontrolle, da es hilft, den Blutdruck zu normalisieren. Man sollte regelmäßig Sport treiben, einschließlich Aerobic- und Widerstandstraining, das dazu beitragen kann, den Blutzuckerspiegel in einem normalen Bereich zu halten.

(Mit Beiträgen von Dr. Bharat Shah, Direktor, Institute of Renal Sciences, Global Hospital, Mumbai, und Dr. Lalit Kumar Agarwal, Ärztlicher Direktor, NephroPlus Dialysezentrum am Health Point Hospital, Kolkata)



Der obige Artikel dient nur zu Informationszwecken und ist nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung gedacht. Wenden Sie sich bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder einem medizinischen Zustand immer an Ihren Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft.