Ein UN-Programm zu HIV/Aids hat davor gewarnt, dass HIV weltweit schnell zur Hauptursache für Tod und Krankheit bei Frauen im gebärfähigen Alter wird.
UNAids hat zu Beginn einer zehntägigen Konferenz in New York einen Fünfjahres-Aktionsplan auf den Weg gebracht, der sich mit den Geschlechterproblemen befasst, die Frauen gefährden.
Und eines der wichtigsten Probleme ist, dass 70 Prozent der Frauen weltweit zu ungeschütztem Sex gezwungen wurden.
Bodendecker für sonnige Standorte
UNAids sagt, dass solche Gewalt gegen Frauen nicht toleriert werden sollte.
Indem wir sie ihrer Würde berauben, verlieren wir die Möglichkeit, die Hälfte des Potenzials der Menschheit auszuschöpfen, um die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen, zitierte die BBC den Exekutivdirektor Michel Sidibe.
Frauen und Mädchen seien keine Opfer, sie seien die treibende Kraft für den sozialen Wandel, sagte er.
Die Agentur sagt auch, dass das Erleben von Gewalt die Fähigkeit von Frauen behindert, über sicheren Sex zu verhandeln.
Sie warnt davor, dass HIV-Dienste fast 30 Jahre nach Ausbruch der Epidemie nicht auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen eingehen.
kleiner schwarzer Käfer mit harter Schale
Frauen seien weiterhin überproportional von HIV/Aids betroffen.
In Afrika südlich der Sahara sind 60 Prozent der HIV-Infizierten Frauen, und im südlichen Afrika beispielsweise sind junge Frauen etwa dreimal häufiger mit HIV infiziert als junge Männer gleichen Alters.
Wie sieht ein Gummibaum aus?
Das Programm, das die Verbesserung der Datensammlung und Analyse der Auswirkungen der Epidemie auf Frauen sowie die Integration des Themas Gewalt gegen Frauen in HIV-Präventionsprogramme umfasst, wird in Ländern wie Liberia eingeführt.