Er habe nicht verschriebenes und selbst verabreichtes Insulin, Vitamin-B12-Injektionen, Steroide und Proteinpräparate verwendet, sagten sie. (repräsentatives Bild) Fitnessstudiobesucher aufgepasst! Die Verwendung von natürlichen Ölinjektionen zur Verbesserung der Muskeldefinition kann Ihrem Körper schaden, warnen Ärzte, darunter einer indischer Herkunft, der über eine schwerwiegende Komplikation bei einem Amateur-Bodybuilder in Großbritannien berichtet hat. Der 25-jährige Mann wurde wegen Schmerzen und Funktionsverlust im rechten Arm über mehrere Monate ins Krankenhaus überwiesen.
Eine Ultraschalluntersuchung zeigte einen Riss in seinem Trizeps – eine seltene Erkrankung bei jungen Patienten – und mehrere Zysten in den Armmuskeln, sagten Ärzte, darunter Ajay Sahu vom London North West Healthcare NHS Trust in Großbritannien. Er hatte vor vier Jahren mit Bodybuilding begonnen und ging dreimal pro Woche ins Fitnessstudio. Er gab zu, Kokosöl und andere bedenkliche Praktiken gespritzt zu haben, um sein muskuläres Aussehen zu verbessern.
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Er habe nicht verschriebenes und selbst verabreichtes Insulin, Vitamin-B12-Injektionen, Steroide und Proteinpräparate verwendet, sagten sie. Diese Praktiken führten zu zahlreichen Nebenwirkungen, darunter Krampfanfälle, Infektionen und eine Reihe von Erkrankungen, von denen einige operiert werden mussten. Die Operation zur Reparatur des Bruchs in seinem Arm war erfolgreich, sagten die Ärzte.
Er praktiziere jedoch weiterhin unsichere Techniken, um sein gewünschtes Körperbild zu erreichen, obwohl er über die potenziellen zukünftigen Risiken informiert wurde, sagten sie. Die Verwendung von Steroiden unter Bodybuildern zum Muskelaufbau ist allgemein bekannt. Andere Verbindungen können verwendet werden, einschließlich natürlicher Öle, wie Sesamöl, Walnussöl und Paraffin.
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Diese sind oft kostengünstiger als andere synthetische Verbindungen und eine attraktive Option, insbesondere für Amateurbodybuilder. Die Verwendung natürlicher Öle für diesen Zweck ist in arabischen und nahöstlichen Gemeinschaften und auf Internetseiten bekannt, aber in der medizinischen Literatur gibt es nicht viele Informationen über die Praxis.
Die wenigen offiziell gemeldeten Fälle von Selbstinokulation mit natürlichem Öl seien wahrscheinlich die Spitze des Eisbergs, sagten die Ärzte. Wir müssen uns dieser Fälle bewusst sein, um korrekte klinische Diagnosen zu ermöglichen und auch andere selbstmissbrauchende und potenziell lebensbedrohliche Praktiken zu erkennen, die in Verbindung stehen können, fügten sie hinzu. Die Studie erscheint in der Zeitschrift BMJ Case Reports.