Die Fotoausstellung mit dem Titel Slippery Memories: Unhinged Histories läuft bis zum 21. November in Delhi. (Quelle: Datei Foto) Als Masuram Ravikanth, ein von fotografischen Archiven faszinierter Künstler aus Telangana, digitale Technologien in diese einführte, waren die Ergebnisse alte Bilder mit einem kreativen Twist, von denen einige ab Donnerstag hier ausgestellt werden. Unter dem Titel Slippery Memories: Unhinged Histories, die Ausstellung von über 450 digital bearbeiteten Archivbildern – unterteilt in vier Serien, die hier im Triveni Kala Sangam eröffnet wurde.
Meine Faszination für das Konzept der Fotografie stammt aus dem jahrzehntelangen Fotostudio meines Vaters das Internet. Die Arbeiten seiner vier digitalen Kunstserien, die zwischen 2009 und 2014 entstanden, werden als fotografische Dias und Videoinstallationen präsentiert, sagte er.
Ich schaffe die gleichen Arbeiten in digitaler Kunst, Malerei, Skulptur und audiovisuellen Medien, fügte der Künstler vieler Medien hinzu. Seine 2009er Serie namens Royal DictArt hat seine Selbstporträts, die königliche indische Kostüme und Haltungen imitieren, wie sie im Hyderabad-Miniaturstil aus dem späten neunzehnten Jahrhundert dargestellt werden. Wie er es ausdrückte, interessierte er sich dafür, wie die Öffentlichkeit damals gedreht hat.
Welche Bäume haben lila Blüten?
Beides und der erste seiner zweiteiligen Romancing the Reminiscence-Reihe, in der er sich die Studiofotografie-Praktiken seines Vaters aus den 1960er und 1970er Jahren aneignet, haben jedoch einen gemeinsamen Faden. In diesen ist der Künstler Ravikanth sehr präsent als er selbst, als Betrachter, als Betrachter und als Gesprächspartner für das Publikum, die kuratorische Anmerkung zu den Exponaten.
Für seine zweite Reminiscence-Serie (2011) erschafft der 38-jährige Künstler-Fotograf Bilder ikonischer moderner und zeitgenössischer indischer Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Indien. Voller persönlicher Bilder und Erinnerungen untersucht seine vierte Serie Spandolika – Rocking Horse (2014) die Idee des „Spielens“ anhand von Archivporträts von Kindern mit ihren Schaukelpferden und anderem Spielzeug.
Er überlagert die Fotos mit Bildern von Marvel-Comic-Helden und anderen populären Charakteren der visuellen Kultur wie Hanuman und Mr. Bean, heißt es in der Notiz. Interessant erscheint, wie Ravikanth zwei historische Epochen verschmilzt – zum Beispiel ein Schwarzweißdruck eines Kleinkindes auf seinem Schaukelpferd, überlagert mit dem Bild eines fliegenden Superman, einer modernen Ikone.
Seine Fotografien, die wie ein visueller Kommentar zu radikal veränderten Welten mit unterschiedlichen visuellen Kulturen wirken, verdeutlichen auch den konvergierenden, multimedialen Ansatz des Künstlers von heute. Die Ausstellung läuft bis 21.11.