Autismus ist eine lebenslange Erkrankung, die sich in ihrer Schwere und ihren Auswirkungen auf die Interaktion und Kommunikation des Einzelnen mit der Welt unterscheidet. (Quelle: Datei Foto) Eine Studie an Ratten hat ergeben, dass Kinder von Frauen, bei denen während der Schwangerschaft ein Vitamin-D-Mangel diagnostiziert wurde, im späteren Leben eher eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) entwickeln.
Autismus ist eine lebenslange Erkrankung, die sich in ihrer Schwere und ihren Auswirkungen auf die Interaktion und Kommunikation des Einzelnen mit der Welt unterscheidet.
Humanstudien haben gezeigt, dass ein niedrigerer Vitamin-D-Spiegel der Mutter während der Schwangerschaft mit einem erhöhten ASS-Risiko bei Kindern verbunden ist. Die biologischen Mechanismen, die dieser Beziehung zugrunde liegen, bleiben jedoch unklar.
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In der im Journal of Endocrinology veröffentlichten Studie produzierten Ratten mit Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft und Stillzeit Nachkommen, die im Erwachsenenalter ein verändertes Sozialverhalten zeigten.
Unterschiede im Sozialverhalten sind ein Kennzeichen zahlreicher menschlicher Erkrankungen, einschließlich ASD.
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Diese Ergebnisse liefern weitere Beweise für die Bedeutung des mütterlichen Vitamin-D-Spiegels während der Schwangerschaft für die Gehirnentwicklung der Nachkommen, sagten die Forscher.
Unsere Arbeit bestätigt, dass der Vitamin-D-Spiegel im frühen Leben die Entwicklung des Gehirns beeinflusst und die Gehirnfunktionen im späteren Leben beeinflussen kann, sagte Caitlin Wyrwoll, Assistenzprofessorin an der University of Western Australia.
Für die Studie untersuchte das Team Veränderungen der Marker der Gehirnfunktion und des Sozialverhaltens von erwachsenen Ratten, die von Müttern mit Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft und Stillzeit geboren wurden.
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Die Ergebnisse zeigten, dass die Ratten mit Vitamin-D-defizienten Müttern abnormales Sozialverhalten, veränderte Gehirnchemie und beeinträchtigtes Lernen und Gedächtnis zeigten und im Erwachsenenalter ein verändertes Sozialverhalten zeigten.
Ob diese Assoziationen auch für den Menschen gelten, sei jedoch noch zu klären, sagte Wyrwoll.