Während wir dabei sind, unsere Wünsche zu erfüllen und uns mit den Chancen des Lebens auseinanderzusetzen, erkennen wir, dass es eine Energie gibt, die uns schützt und erhält, egal wie schwer unser Gepäck ist (Quelle: Thinkstock Images) Wenn alles, was wir uns von der materiellen Welt wünschen, dadurch erfüllt wird, dass wir den richtigen Weg gehen oder im karmischen Sprachgebrauch gute Taten säen, welche Rolle spielt dann Gott?
Im Leben dreht sich alles darum, unsere Lektionen zu lernen und sich als Menschen weiterzuentwickeln. Karma hilft uns, unsere materiellen Wünsche zu erfüllen. All die Dinge der materiellen Welt – das Gold und der Glanz, der Ruhm und das Vermögen, die Schiffe und die Insel, die wir besitzen wollen, werden durch gutes Karma erfüllt.
Während wir jedoch dabei sind, unsere Wünsche zu erfüllen und mit den Chancen des Lebens umzugehen, erkennen wir, dass, egal wie schwer unser Gepäck ist, es eine Energie gibt, die uns schützt und erhält. Wir beobachten auch, dass auf eine schlechte Phase immer eine gute Phase folgt. Und egal wie dunkel die Nacht ist, diese Energie treibt uns an, mit Hoffnung weiterzumachen. Diese Energie, die uns trägt und schützt, ist Gott, der in jedem von uns wohnt.
große grüne Raupe mit gelben Hörnern
Es ist diese göttliche Energie, die unser Leben so gestaltet, dass uns nie mehr Last auferlegt wird, als unsere schwachen Schultern tragen können. Der Zweck dieser Energie ist es, uns zu helfen, unsere Unwissenheit loszuwerden und uns bewusst zu werden, wie die universelle Energie (Ursache und Wirkung) funktioniert. Es lehrt uns diese Lektion durch – Shankh (Warnung), Chakra (Hindernisse), Gada (Bestrafung). Und schließlich, wenn du die Lektion gelernt hast, segnet er dich (padam).
Diese Energie inspiriert uns (Prerak) auch, uns von den karmischen Fesseln von Geburt und Tod zu befreien, wenn wir von der Welt desillusioniert und entmutigt werden. Wir erkennen, dass, sobald wir einen Wunsch stillen, fast sofort ein anderer auftaucht. Wir bewegen uns hastig von einem Verlangen zum anderen, zum anderen… bis wir am Rande unseres Grabes sind.
Egal was wir besitzen, die Leere brüllt weiter im bodenlosen Abgrund unserer Begierden. Müde von ihrem unerschöpflichen Verlangen suchen wir die Gnade dieser göttlichen Energie und kehren zu unserer wahren Natur zurück, die sich in einem Zustand der Erfüllung (paripoorna) befindet.