Indische Kinder werden weltweit am meisten von Cybermobbing belästigt: Studie

In einer Umfrage des britischen Consumer-Tech-Review-Unternehmens Comparitech wurden Daten aus 28 Ländern zusammengestellt und es wurde festgestellt, dass über 37 % der Eltern zugeben, dass ihre Kinder mindestens einmal Opfer geworden sind.

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Es stellt sich heraus, dass Indien ein Land der Cyberbullys ist – das Land verzeichnete 2018 die bisher höchste Rate an Kindern, die Opfer von Cybermobbing wurden. In einer Umfrage des britischen Consumer-Tech-Review-Unternehmens Comparitech wurden Daten aus 28 Ländern zusammengestellt und untersucht, um diese Tatsache zu bestätigen.



Die Fälle von Cybermobbing in Indien haben in diesem Jahr zugenommen, da über 37 % der Eltern zugeben, dass ihre Kinder mindestens einmal Opfer geworden sind.



In Bezug auf die Rolle der Eltern in Bezug auf diese Daten, so der Bericht, gehörten indische Eltern nach wie vor zu den höchsten, die zuversichtlich waren, dass ihre Kinder zumindest manchmal im Internet gemobbt wurden, eine Zahl, die nur von 2011 bis 2018 gestiegen ist.



Auch in Europa und Amerika scheint es, dass immer mehr Eltern entweder auf die negativen Erfahrungen ihrer Kinder mit Cybermobbing aufmerksam werden oder ihre Kinder zunehmend solche Angriffe online erleben.

Die Studie zeigte auch, warum Cybermobbing stattfindet. Während Daten über die Wachstumsraten von Cybermobbing manchmal schwer zu bekommen sind, gibt es viel umfangreichere Informationen darüber, wo und wie Cybermobbing stattfindet. Genau wie beim Mobbing vor Social Media und Internetforen suchen diejenigen, die andere mobben, typischerweise nach zwei Dingen: Gelegenheit und Aufmerksamkeit.



Im Internetzeitalter hat die Möglichkeit, andere zu mobben, nur noch zugenommen. Vor dem Internet war oft eine physische Präsenz außerhalb der Verbreitung von Gerüchten erforderlich. Jetzt kann Mobbing sofort bei einem viel größeren Publikum auftreten und sich viel schneller ausbreiten. Darüber hinaus können diejenigen, die sich dafür entscheiden, andere zu schikanieren, unmittelbare Befriedigung durch Likes, Shares, Retweets und die Anhäufung von Effekten erzielen, die häufig auftreten, wenn andere eine bereits negative Situation noch verstärken.



Russland hatte 2018 mit 1 % der Befragten die geringste Zahl von Cybermobbing-Fällen gemeldet. Im Jahr 2016 lag diese Zahl bei 9 %.