Erich Heckel, 'Geschwister'(1913). (Photo: simenavatree/Instagram) Eine Kommission in Deutschland hat entschieden, dass ein Gemälde des Expressionisten Erich Heckel, das sich in einem deutschen Kunstmuseum befindet, wahrscheinlich unter den Nazis unrechtmäßig erworben wurde und an die Erben eines jüdischen Historikers zurückgegeben werden sollte, der es einst besaß, sagten Beamte am Dienstag.
Heckel’s Geschwister oder Geschwister war bis 1934 im Besitz des jüdischen Historikers Max Fischer, dem Jahr bevor er aus Deutschland floh, um der NS-Verfolgung zu entgehen, so die baden-württembergische Landeskommission für NS-Raubkunst.
Das Ölgemälde von 1913 landete wieder bei Heckel, das der Künstler 1967 der Kunsthalle Karlsruhe schenkte.
Kleine schwarze Hartschalenkäfer im Haus
Wann und unter welchen Umständen Heckel irgendwann zwischen Januar 1934 und Januar 1944 in den Besitz des Stückes gelangt sei, teilte die Staatskommission mit.
immergrüner Bodendecker, vollsonnig
Unter den gegebenen Umständen sei jedoch davon auszugehen, dass Fischer, der in die USA eingewandert war, den Besitz des Gemäldes durch die NS-Verfolgung verlor. Es ordnete an, das Kunstwerk an seine Erben zurückzugeben.
Die Erben, die nicht identifiziert wurden, haben angekündigt, das Gemälde an das Virginia Museum of Fine Arts zu spenden, teilte die Kommission mit.
Heckel, ein Gründungsmitglied der expressionistischen Künstlergruppe Die Brücke, starb 1970.