Depressionen im Alter in Verbindung mit Gedächtnisproblemen

Zu Beginn der Studie wurden bei allen Teilnehmern Gehirnscans, eine psychologische Untersuchung und Beurteilungen der Gedächtnis- und Denkfähigkeiten durchgeführt. Ihr Gedächtnis und ihre Denkfähigkeit wurden im Durchschnitt fünf Jahre später erneut getestet.

Depression, Angst, Angststörung, Smartphone, soziales Netzwerk, Depressionsrisiko, Depressionssymptome, Depressionsbehandlungen, Indian Express, Indian Express NachrichtenAn der Studie nahmen über 1.000 Personen mit einem Durchschnittsalter von 71 Jahren teil. (Quelle: File Photo)

Depressionen können die Alterung des Gehirns beschleunigen und bei älteren Erwachsenen zu Gedächtnisproblemen führen.



Da Symptome einer Depression behandelt werden können, ist es möglich, dass die Behandlung auch Denk- und Gedächtnisprobleme reduziert, sagte Studienautorin Adina Zeki Al Hazzouri von der Miller School of Medicine der University of Miami in Florida, USA.



Die in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlichte Studie zeigte auch, dass ältere Menschen mit stärkeren Depressionssymptomen strukturelle Unterschiede im Gehirn im Vergleich zu Menschen ohne Symptome aufweisen können.



Da bis zu 25 Prozent der älteren Erwachsenen Symptome einer Depression haben, ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen Depression und Gedächtnisproblemen besser zu verstehen, sagte Zeki Al Hazzouri.

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An der Studie nahmen über 1.000 Personen mit einem Durchschnittsalter von 71 Jahren teil.



Zu Beginn der Studie wurden bei allen Teilnehmern Gehirnscans, eine psychologische Untersuchung und Beurteilungen der Gedächtnis- und Denkfähigkeiten durchgeführt. Ihr Gedächtnis und ihre Denkfähigkeit wurden im Durchschnitt fünf Jahre später erneut getestet.



Zu Beginn der Studie hatten 22 Prozent der Teilnehmer stärkere Symptome einer Depression.

Die Forscher fanden heraus, dass stärkere Symptome einer Depression mit einem schlechteren episodischen Gedächtnis verbunden waren – der Fähigkeit einer Person, sich an bestimmte Erfahrungen und Ereignisse zu erinnern.



Die Ergebnisse zeigten, dass diejenigen mit größeren Depressionssymptomen Unterschiede im Gehirn aufwiesen, einschließlich eines kleineren Gehirnvolumens sowie einer um 55 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit kleiner vaskulärer Läsionen im Gehirn.



Kleine Gefäßläsionen im Gehirn sind Marker für eine Erkrankung der kleinen Gefäße, bei der die Wände der kleinen Blutgefäße beschädigt sind, sagte Zeki Al Hazzouri.

Unsere Forschung legt nahe, dass Depression und Gehirnalterung gleichzeitig auftreten können und größere Symptome einer Depression die Gesundheit des Gehirns durch Erkrankungen der kleinen Gefäße beeinträchtigen können, fügte Zeki Al Hazzouri hinzu.



Der obige Artikel dient nur zu Informationszwecken und ist nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung gedacht. Wenden Sie sich bei Fragen zu Ihrer Gesundheit oder einem medizinischen Zustand immer an Ihren Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft.



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